Lichtverschmutzung vermeiden

Vielerorts wird durch intensive künstliche Beleuchtung die Nacht immer mehr zum Tag. Dies schadet nicht nur uns Menschen, sondern bringt auch den Tag-Nacht-Rhythmus der Tiere durcheinander.

Viele Insekten werden von den künstlichen Lichtquellen magisch angezogen und damit oft zur leichten Beute von gefräßigen Feinden, wie Spinnen oder Fledermäusen. Andere Insekten wiederum flattern so lange um das künstliche Licht, bis sie verausgabt zu Boden fallen und sterben.

Vor allem kurzwelliges Licht im blauen und UV-Bereich ist ein wahrer Insektenmagnet. Natriumdampf-Hochdrucklampen, deren Licht mehr Gelb- und Rotanteile enthält, wirken dagegen nicht so anziehend. Auch modernen LEDs, welche kein UV-Licht abstrahlen, locken weniger Insekten an. Das gilt besonders für warmweiße LEDs.

Um übermäßige Lichtverschmutzung zu vermeiden, sollten abgeschirmte Lampen eingesetzt werden. Diese strahlen wenig Licht nach oben und zur Seite hin ab und konzentrieren es dort, wo es tatsächlich gebraucht wird.

Ein intelligentes Beleuchtungskonzept inkludiert auch eine durchdachte Nachtabsenkung bzw. – eine komplette Abschaltung von Leuchtreklamen, Fassaden-Beleuchtung und ausgewählten Straßenlaternen.

Wertvolle Tipps findet man im „Österreichischer Leitfaden Außenbeleuchtung„.