Beitrag vom 14. April 2019

Asten setzt auf Bienen- und Naturschutz

Asten schafft mit vielfältigen Maßnahmen mehr Lebensraum für Bienen und Insekten.

Pflanzmaßnahmen

Durch das Projekt „Bienenfreundliche Gemeinde“ wurden vom Ausschuss für Umweltangelegenheiten bereits einige Maßnahmen, wie die Bepflanzung des Kanaldammes (200 Sträucher auf ca. 600m² und Errichtung eines gesponserten Nützlingshotel), die Auswahl der Bepflanzung des VAZ Astens sowie eine Naschhecke bei der Volksschule Asten, umgesetzt.
Im Frühjahr 2019 wurde ein weiteres Projekt angegangen: Entlang der Zufahrt zur P+R Haltestelle Fisching wurden bereits 6 Bäume gepflanzt, welche als Bienenfutter dienen und auch als Schattenspender für Fußgehende heranwachsen. Die Auswahl der Bäume wurde mit Herrn Karl Lederbauer (Imker und unterstützende Bienenbeauftragter) abgestimmt und so wurden eine Winterlinde, 2 Akazienbäume und 3 Edelkastanien gesetzt.
Zusätzlich wird in Zusammenarbeit mit dem Bauhof die freie Grünfläche in der Anlage als Bienenfutterwiese angelegt.

Bienenfreundliche Landwirtschaft

Ortsbauernschaft und Imker haben sich durch das Projekt vernetzt und sind seither in verstärktem Austausch. Durch den Anbau von Sonderkulturen wie z.B. Mohn oder Sonnenblumen, finden auch Bienen hochwertige Nahrungsquellen.

Weitere Maßnahmen:

  • Es wurden bereits 2 Vorträge für die Astener Bevölkerung angeboten: „Garteln ohne Gift“ und in Kooperation mit der öffentlichen Bibliothek der Pfarre Asten der Vortrag „Faszination Biene“
  • Eine neue Bienenfutterinsel am Marktplatz wurde errichtet
  • Eine Beerenhecke im Kindergarten der Marktgemeinde Asten sowie eine öffentliche Naschhecke im Bereich einer Bushaltestelle und FF Asten (2019)
  • Der Garten der Begegnung ist auf einer Fläche von ca. 1.600 m² bienenfreundlich und naturnah geplant entstanden.
  • Auch die Wanderausstellung „Wildbienen und Hummeln“ gastierte 2019 in der Volkschule sowie im Marktgemeindeamt.
Naturgarten-Vortrag
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