Beitrag vom 21. Oktober 2026

WS „Benjeshecke“ in Bad Ischl

Wie lässt sich anfallender Baum- und Strauchschnitt sinnvoll nutzen und gleichzeitig wertvoller Lebensraum für Wildbienen und andere Tiere schaffen? Dieser Frage widmete sich der Workshop „Benjes-Hecke“ in Bad Ischl.

Zum theoretischen Teil des Workshops trafen wir uns am Wirtschaftshof der Stadt Bad Ischl und starteten mit einem Input zum Thema Totholz und seine Bedeutung für die Biodiversität. Gemeinsam mit den Stadtgärtnern und interessierten Privatpersonen beleuchteten wir, warum abgeschnittene Äste oder abgestorbenes Holz keineswegs wertlos sind: Sie bieten zahlreichen Tieren Nahrung, Unterschlupf und Lebensraum und lassen sich gezielt nutzen, um die Artenvielfalt zu fördern.

Im Anschluss ging es in den Ortsteil Aschau, wo alle gemeinsam Hand anlegten. Aus Schnittgut und Gartenabfällen entstand Schritt für Schritt eine Benjeshecke. Dafür wird das anfallende Material locker zwischen Holzpfählen aufgeschlichtet. So entsteht eine naturnahe Struktur, die unter anderem Wildbienen, Igeln und vielen weiteren Tieren Lebensraum bietet. Gleichzeitig lässt sich vorhandener Baum- und Strauchschnitt sinnvoll weiterverwenden.

Alle Beteiligten waren mit Begeisterung beim Schlichten dabei – und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Der Workshop zeigte anschaulich, wie mit einfachen Mitteln und vorhandenen Materialien wertvolle Lebensräume entstehen können.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden für das engagierte Anpacken!

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